Abgesehen von diesem Parteitag und dem Aufwand, den SPD, CDU, Grüne traut vereint mit den Kirchen und Karnevalsvereinen, gegen einen „antidemokratischen, rechten“ Gegner, betrieben haben, sich immer wieder Parolen versichernd „Mut gegen Rechts“, frage ich mich, wer hier Mut beweist? Tun das die Politiker der AfD, die einen Spießrutenlauf zu ihrem Versammlungsort hinlegen müssen? Die, wie z.B. Hr. Reil, damit leben müssen, das von „demokratischen, auf der richtigen Seite Stehenden“ ihr Haus beschmiert und ihr Auto zerstört wird? Steinmeier und Merkel ducken sich weg und nehmen weder vorher noch danach Stellung dazu. Kraft, St. Martin und Grüne nutzen es, um Wahlpropaganda zu machen. Schöne heile Welt.

Frau Merkel hat mal angedroht, wenn wir (der Souverän *lach) ihre Flüchtlingspolitik in Frage stellen, sei das nicht mehr ihr Land. Ich stelle noch viel mehr in Frage, als dieses. Deutschland schreibt wieder an dem Buch, das keiner mehr kaufen und lesen darf und nicht möchte. Die Kapitel seit 1945 verblassen. Es wird zurückgeblättert. Mit den munteren Worten „kein Kölsch für Nazis“ schließt man dort an, wo anno dazumal aufgehört wurde.

Machtbesessene, unfähige Politiker haben sich verschworen, um des Machterhalts, zu spalten und alles gegeneinander auszuspielen, was möglich ist, um am Steuerrad zu bleiben. Konservativ, rechts gegen links und grün. Die, die schon länger hier leben gegen die, die Muslim sind. Nicht gegen die, die neu hinzukommen, die Hatz gegen Muslime ist gewollt. Jeder gegen jeden, alle gegen alle. „Kein Krieg soll mehr..“ gilt schon lange nicht mehr. Seit Jahren schon haben sie uns in Kriege hineingezogen, die von uns keiner wollte, die geführt wurden, mit fadenscheinigen Argumenten und die Geier der Journalie haben uns hübsch vorgekaute Desinformationsbrocken hingeworfen, damit niemand aufbegehrt. Im Kampf gegen den Terror ist alles erlaubt. Und jetzt ist er hier. Und wir sind alle verdächtig. Jeder Muslim kann ein Attentäter sein. Jeder Kritiker des Establishments ein Verschwörungstheoretiker, Fremdenhasser oder Nazi. „Wir sind uns alle verdächtig“, lautet eine Zeile in einem Lied von Herbert Grönemeyer von 1986. Angst, als Methode angewandt…

Straffällige „Flüchtlinge“ oder Täter mit muslimischer Herkunft werden in Polizei- und Presseberichten nur dann offenbart, wenn es „einen Bezug zur Tat“ hat. Die Urteile, die vom Gericht ausgesprochen werden, für Angriffe mit Messern, Macheten und versuchte oder vollzogene Vergewaltigungen spotten unseren Rechtsstaat und seine Bewohner. Weder die Muslime, die sich mehrheitlich anständig benehmen, noch den Biodeutschen ist dieses Gehabe plausibel. Juden schon gar nicht. Und es spaltet. Ich gehe soweit, zu sagen, es hat Methode, es ist gewollt. Dieser Zorn, dieses Gefühl von Ohnmacht wird sich Bahn brechen und unseren Politikern in allen Ländern Europas und in der EU ist das bewusst. Sie haben schon lange Vorkehrungen getroffen. Angefangen von Räumpanzern mit Wasserwerfern und Pfefferspray bis zur Mikrowellenwaffe steht alles bereit. Was haben Sie gedacht, wofür solches Spielzeug gebraucht wird? Gegen die Bösen? Oder gegen Menschen, die gegen das System revoltieren?

Das alles wird kein gutes Ende nehmen. Ein Happy-End ist im Drehbuch auch nicht vorgesehen. Fühlen Sie sich nicht manchmal ein wenig so, wie sich die Mahner zu Beginn des Untergangs der Titanic gefühlt haben müssen? Man mahnt und warnt aber „Sie zieh‘n wie Lemminge in willenlosen Horden“, intonierte Reinhard Mey in seinem Lied „Das Narrenschiff“ und weiter „Es ist, als hätten alle den Verstand verlor‘n,
Sich zum Niedergang und zum Verfall verschwor‘n,
Und ein Irrlicht ist ihr Leuchtfeuer geworden“

Ich verabschiede mich von diesem Land schweren Herzens. Ich lasse viel zurück. Meine Kinder, die immer noch auf dem Oberdeck tanzen und mir nicht zuhören. Meine Eltern, die ihr Heim nicht verlassen mögen und viele Freunde. Meine Heimat, alles, was mir lieb und teuer ist. Anfang September ist es soweit und bis dahin hoffe ich, wird dieses marode Schiff noch halten. Dann werde ich – aus sicherer Entfernung – das Sinken des Schiffes beweinen.

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